BEGIN:VCALENDAR VERSION:2.0 PRODID:-//5. Internationaler Kongress für Kirchenmusik | Bern 2015 | 21.-25. Oktober 2015//NONSGML Events//EN CALSCALE:GREGORIAN X-WR-CALNAME:5. Internationaler Kongress für Kirchenmusik | Bern 2015 | 21.-25. Oktober 2015 - Events X-ORIGINAL-URL:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/ X-WR-CALDESC:5. Internationaler Kongress für Kirchenmusik | Bern 2015 | 21.-25. Oktober 2015 - Events BEGIN:VEVENT UID:20150331T0953Z-1427795635.7095-EO-104-1@192.168.12.51 STATUS:CONFIRMED DTSTAMP:20260725T102331Z CREATED:20150316T205442Z LAST-MODIFIED:20150827T071625Z DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20151023T080000 DTEND;TZID=Europe/Zurich:20151023T083000 SUMMARY: Laudes DESCRIPTION: Texte von Jeremias Gotthelf und französische Orgelmusik   Ekat erina Kofanova Orgel Robert Ruprecht Lesung   Eingangsspiel Aloÿs Claussman n (1850–1926) Aus: Trois Pièces op. 64 (1919) Carillon (Nr. 1) Begrüssung L ied Psalm 25 (Reformiertes Gesangbuch\, Nr. 20) 1. Lesung Jeremias Gotthelf (1797–1856) Aus: Der Sonntag des Grossvaters (1852) Die Morgenszene zur Ze it der Predigt Quelle: Kritische […] X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:

Texte von Jeremias Gotthelf und fr anzösische Orgelmusik

 

Ekaterina Kofanova Orgel
Robert Ruprecht Lesung

 

Ein gangsspiel
Aloÿs Claussmann (1850–1926)
Aus: Tro is Pièces op. 64 (1919)
Carillon (Nr. 1)

Begrüssung

LiedPsalm 25 (Reformiertes Gesangbuch\, Nr. 20)

1. Lesung

Jeremias Gotthelf (1797–1856)
Aus: Der Sonntag des G rossvaters (1852)
Die Morgenszene zur Zeit der Predigt
Quelle: Kr itische Ausgabe\, Bd. 21\, S. 125ff

Zwischenspiel
Louis Vierne (1870–1937)
Aus: 24 Pièces en style libre op. 31 (191 4)
Méditation (Nr. 7)

2. Lesung

Jeremias Got thelf
Aus: Geld und Geist (1843/44)
Ännelis Vision vom Z usammenhang von Himmel und Erde
Quelle: Kritische Ausgabe\, Bd. 7\, S. 89f.

Ausgangsspiel
Louis Vierne
Aus: 24 Pièces en style libre op. 31 (1914)
Carillon (Nr. 21)

 

Di e Friedenskirche hat eines der schönsten Geläute in der Stadt Bern\; der Ka nton Bern ist die Heimat eines der bedeutendsten Schweizer Dichter\, Jeremi as Gotthelf\, der in Lützelflüh als Pfarrer wirkte. Glocken kommen in seine m Werk immer wieder vor\, als Begleitung aller Phasen des Lebens\, Mahnung und Einladung\, so in seiner Erzählung «Der Sonntag des Grossvaters»:
«Wie er so hinsah\, sein Blümeli ihm mehr und mehr entschwand\, gingen ihm [dem Grossvater] leise die Augen zu. Die beiden Kinder\, welche im Stübche n waren als seine Engelein\, die seine Botschaften verrichten sollten\, hie lten sich lange still\, selten pläuderleten sie ein Wörtlein miteinander. N ach und nach ward ihnen bange\, da Grossvater die Augen immer zu hatte. Sie gügeleten alle Augenblicke\, ob sie noch zu seien\, schlichen immer näher und näher\, aber der Grossvater rührte sich nicht\, tat die Augen nicht auf . Da konnte das ältere Kind nicht länger warten\, es stieg auf einen Stuhl am Bette und schob\, freilich so sanft es konnte\, dem Grossvater einen der Augendeckel in die Höhe. Da erwachte begreiflich der Grossvater und tat be ide Augen auf. […] ‹Es hat doch noch nicht zusammengeläutet?›\, frug der Gr ossvater. ‹Nein› sagten die Kinder\, ‹geläutet hat es hier noch nicht\, abe r unten wird es schon lange angefangen haben\; denk\, wie weit es ist vom D orf bis hier! Hinauf ists noch viel weiter als hinab. Aber höre\, Grossvate r\, jetzt kömmts\, jetzt kömmts!›
Und richtig\, zum Fenster herein beg ann ein Quellen von Glockentönen\, leise erst und vereinzelt\, abgebrochen\ , als ob sie sich erst Bahn brechen müssten durch das vermittelnde Element\ , dann sich suchen und einen zu vollem Klang und einigem Geläute\, dem mäch tigen Rufen des Hirten\, dass die Herde sich sammle an des Herren Hütte\, d ass die Schafe von den einzelnen Weiden her\, wo sie das tägliche Brot gesu cht\, eilen möchten\, das geistige Leben zu nähren und zu kräftigen mit den Worten\, die aus des Herrn Munde gehen. Es ist das freundliche Rufen an al le\, welche auf des Herren Dornenpfade gehen: ‹Kommet her\, die ihr mühseli g und beladen seid\, ich will euch erquicken\, will euren Seelen Ruhe schaf fen.› Es ist das mahnende Wort des Vaters an seine Kinder. […] Es gehören d iese mächtigen Klänge\, die schwellenden Töne über Berg und Tal zu den imme r in vollen Fluten strömenden Offenbarungen Gottes\, in denen der Herr sich kündet den armen Menschenkindern die Augen dem Lichte öffnen will\, damit sie seine Wege sehen und die rechte Türe zum Heil\, nach welchem alle Herze n sich sehnen du doch so viele den Eingang nicht finden.
Der Grossvate r lebte unbeschreiblich wohl daran. […] Es war ihm\, als hätten Ströme der Herrlichkeit Gottes sich in sein Herz ergossen.»
Soweit Gotthelf\, der an diesem Morgen zu Wort kommt. Das Geläute der Friedenskirche wird die Fe iernden in den neuen Tag hinaus begleiten. Hinzu kommen die Carillons des E lsässers Aloÿs Claussmann und des Franzosen Louis Vierne. Claussmann wirkte in Clermont-Ferrand\, Vierne in Notre-Dame zu Paris. Vierne hat sich den G locken mehrmals gewidmet\, Totenglocken finden sich in seinem Oeuvre\, das Glockenspiel von Westminster und eben auch dieses Carillon in seinen «24 Pi èces en style libre op. 31.» Dabei liess er sich von der «sonnerie du Caril lon de la chapelle du Château de Longpont (Aisne)» inspirieren. Aber die be iden sind längst nicht die Einzigen in der französischen Musik\, die sich d amit beschäftigt haben. Glockenspiele finden sich schon im 17. Jahrhundert\ , Louis Couperins Pariser Glocken etwa. Man darf sie wohl als Minimal Music Gottes bezeichnen.

CATEGORIES:Gottesdienst LOCATION:Friedenskirche Bern GEO:46.941727;7.423187 ORGANIZER;CN="km15":MAILTO:info@macrec.ch URL;VALUE=URI:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/laudes-8/ END:VEVENT BEGIN:VEVENT UID:20150331T0953Z-1427795635.7157-EO-138-1@192.168.12.51 STATUS:CONFIRMED DTSTAMP:20260725T102331Z CREATED:20150316T214551Z LAST-MODIFIED:20151019T211559Z DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20151024T143000 DTEND;TZID=Europe/Zurich:20151024T160000 SUMMARY: Offenes Familiensingen DESCRIPTION: Katrin Günther Kirchenmusikerin in der evangelisch-reformierte n Kirchgemeinde Worb Kinder im Alter von ca. 5–10 Jahre sind mit ihren Elte rn herzlich eingeladen\, einen bunten Strauss von geistlichen und weltliche n Liedern kennenzulernen und gemeinsam zu singen. Ob afrikanisches Bewegung slied\, Mundartlieder wie «Ja Gott het aui Mönsche lieb» oder das Segenslie d «Lieber Gott\, schick uns deine Engel» – […] X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:

Katrin Günther Kirchenmus ikerin in der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Worb

Kinder im A lter von ca. 5–10 Jahre sind mit ihren Eltern herzlich eingeladen\, einen b unten Strauss von geistlichen und weltlichen Liedern kennenzulernen und gem einsam zu singen. Ob afrikanisches Bewegungslied\, Mundartlieder wie «Ja Go tt het aui Mönsche lieb» oder das Segenslied «Lieber Gott\, schick uns dein e Engel» - im Vordergrund steht die Freude am Singen und Experimentieren: W elche Bewegungen passen zu den Liedern? Welche einfache Begleitung mit Schl aginstrumenten ist möglich? Können wir zusammen auch mehrstimmig singen? Be sondere Fähigkeiten und Begabungen werden nicht vorausgesetzt\; gefragt ist Neugierde\, Lust am Singen und die Freude am gemeinsamen Musizieren von Gr oss und Klein.

In Zusammenarbeit mit der Kirchlichen Elternbildung Be rn.

CATEGORIES:Workshop LOCATION:Friedenskirche Bern GEO:46.941727;7.423187 ORGANIZER;CN="km15":MAILTO:info@macrec.ch URL;VALUE=URI:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/offenes-familien singen/ END:VEVENT BEGIN:VTIMEZONE TZID:Europe/Zurich BEGIN:DAYLIGHT TZOFFSETFROM:+0200 TZOFFSETTO:+0200 DTSTART:20150423T180000 TZNAME:CEST END:DAYLIGHT END:VTIMEZONE END:VCALENDAR