Dreifaltigkeitskirche – 5. Internationaler Kongress für Kirchenmusik | Bern 2015 | 21.-25. Oktober 2015 https://www.kirchenmusikkongress.ch kM15 Thu, 27 Aug 2015 07:21:24 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.15 Orgelspaziergang, Teil 1 https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/orgelspaziergang-teil-1/ Wed, 04 Mar 2015 09:17:49 +0000 http://www.kirchenmusikkongress.ch/?post_type=event&p=56 Maurizio Croci und Jürg Lietha Begrüssung und Moderation

 

Chororgel (Fratti 2008):

Samuel Cosandey Orgel
Aus: Le Livre d’Orgue de Bex
Karim Younis (*1992)
La luce et il suo bagliore über Lukas XI 33-36 (2014)
Niklaus Erismann (*1984)
Komposition zu Lukas VII 24-28 (2015)

Orgeldisposition Chororgel

 

Hauptorgel (Mathis 1980):

Lee Stalder Orgel
Jennifer Bate (*1944)
Homage à 1685 (1985)
I Moto perpetuo, III Largo, IV Postlude on a theme of Handel

Christoph Lowis Orgel
Thomas Daniel Schlee (*1957)
«Sicut ros hermon» aus: Zwei Psalmen für Orgel op. 74 (2004/10)

Elie Jolliet Orgel
Jürg Lietha (*1952)
Organosalsa (2013)

Orgeldisposition Hauptorgel

 

«Le Livre d’Orgue de Bex» entstand bzw. entsteht auf Anregung von Samuel Cosandey, der als Organist an der Paroisse des Avançons von Bex und Gryon tätig ist. Die Stücke basieren auf Bibelstellen, zu denen am Tag der Uraufführung gepredigt wurde, und bilden gegenüber dem Wort so ein Echo im «Unsagbaren». Die Sammlung soll fortgesetzt werden; zurzeit umfasst sie drei kurze Stücke, die für Gottesdienste während des Kirchenjahrs 2014–15 bestellt wurden. Sie stammen von Studierenden der HKB-Kompositionsklassen von Daniel Glaus und Xavier Dayer (was allerdings keine Bedingung für das«Livre» ist): vom Berner Gitarristen Niklaus Erismann und vom Pianisten Karim.

Nicht auf Olivier Messiaen, der ihre Interpretationen so hoch schätzte, oder auf das französische Repertoire bezieht sich Jennifer Bate mit ihrer Suite, sondern auf das Geburtsjahr von Bach, Scarlatti und Händel. «Homage to 1685» ist eine imaginative, intrikate, farbenprächtige und technische Tour de Force als Relevanz an diese Barockmeister. Sie greift darin Themenmaterial und Kompositionsverfahren auf und schickt sie auf eine Reise durch die Moderne. Zu ihrem Werk schreibt sie: «Der erste Satz wurde durch Bachs Cellosuiten inspiriert. Obwohl hauptsächlich einstimmig komponiert, sind die Harmonien trotzdem immer enthalten. Dabei erscheinen die Noten B, A, C und H, die den Namen des berühmten Komponisten buchstabieren, flüchtig zwölfmal. Der langsame Satz stellt eine unverwechselbare Melodie vor, die zu einem Pizzicato-Bass wiederholt und variiert wird. An einer Stelle muss die rechte Hand sie auf zwei Manualen gleichzeitig spielen. Das Finale, mit vollem Werk, führt Händels Air aus der Cembalosuite Nr. 5 («The Harmonious Blacksmith – Der harmonische Grobschmied») in langen Pedalnoten ein. Rasche Akkorde bespielen die gesamte Tastatur, wobei die Hände sich stetig überkreuzen, bevor sie ebenfalls an der Melodie teilhaben.»

Der Komponist, Organist und Konzertmanager Thomas Alfred Schlee, auch er übrigens als Kompositionsschüler mit Messiaen verbunden, schreibt zu seinem Psalm: «‹Sicut ros Hermon› – wie der Tau des Hermon, der auf den Berg Zion niederfällt, steigt der Segen des Herrn auf jene Menschen herab, die in Eintracht leben. So schildert es Psalm 133. Mein im Jahre 2008 für das Bachfest Salzburg komponiertes Orgelwerk meditiert über jenes Fliessen der Gnade: zunächst in langsam absteigenden Harmoniefolgen, überlagert von rascher bewegten Figurationen. Aus diesen entwickelt sich über einem siebentönigen, mehrfach transponierten Ostinato ein emphatischer Gesang. Eine choralartige, innige Coda neigt sich ein letztes Mal zum Zentralton fis hernieder. ‹Sicut ros Hermon› ist dem Schriftsteller Christian Martin Fuchs in Freundschaft zugeeignet.»

Jürg Liethas «Organosalsa» ist, wie der Komponist schreibt, «ein gepfeffertes Orgelstück mit südamerikanischem Kolorit!» Salsa heisst ja «Sauce», und diese Sauce ist hier «ein Mix aus südamerikanischen Tanzrhythmen wie Rumba, Tango, Samba, Bossa Nova». Entsprechend bewegt sind die Metren. Das eingängige Hauptthema pendelt zwischen 6/8- und 7/8-Takt, im Mittelteil herrschen gerade Takte vor. Lietha, Organist an der Berner Dreifaltigkeitskirche, nämlich ist musikalisch «bilingue», zuhause ebenso in der Klassik wie im Jazz. Vorbilder sind ihm dafür Chick Corea, Friedrich Gulda und Keith Jarrett. So gilt denn auch für dieses Stück, was er über sein «Trio» von 2009 sagte: «Viele wissen nicht, dass eine Kirchenorgel fetzen kann.»

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Laudes https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/laudes-2/ Mon, 16 Mar 2015 20:41:50 +0000 http://www.kirchenmusikkongress.ch/?post_type=event&p=95 12 aphoristische Betrachtungen über das Wesen des Menschen

 

Vokalquartett
Moritz Achermann
Jürg Stähli
Kurt Meier
Beat Senn

 

Hans Studer (1911–1984)
Spruch-Motette nach Worten von Jeremias Gotthelf (1970)

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Albert Bitzius alias Jeremias Gotthelf, Pfarrer von Lützelflüh im Emmental, wusste, wie er von der Kanzel her seine Botschaften kurz und bündig anbringen musste. Solche Sprüche oder Sentenzen, die von aphoristischer Knappheit sind, finden sich auch überall in seinen Büchern. Und sie sind manchmal von bestürzender Eindringlichkeit. Das mag auch einen Komponisten reizen. So gehört die «Spruch-Motette nach Worten von Jeremias Gotthelf» zu den gewichtigen späten Werken von Hans Studer.
Studer, Organist und Kirchenchorleiter an seinem Geburtsort Muri BE und Kompositionsschüler von Willy Burkhard und Albert Moeschinger, früh übrigens von Hermann Scherchen in Winterthur aufgeführt, stand dem neobarocken Stil eines Paul Hindemith und Willy Burkhard nahe. Und er stand in der Tradition protestantischer Kirchenmusik. Zahlreich sind seine Werke besonders für Orgel und für Chor a cappella. Auffallend ist dabei die Vielfalt der Textvorlagen, die von der griechischen Antike über altchinesische Poesie bis zur Romantik und zu zeitgenössischer Naturlyrik reicht. Besonders in den letzten Lebensjahrzehnten erweiterte Studer damit sein Ausdrucksspektrum nochmals beträchtlich. Diese Erweiterung, so der Musikwissenschaftler Max Favre, geht einher «mit der Erweiterung der kompositorischen Mittel (grössere Vielfalt und charakteristischer Einsatz des Instrumentariums, erstmalige partielle, nicht strenge Anwendung von Zwölftonkomplexen und damit Anzeichen einer Abwendung von modaler Diatonik)».
In diesen Zusammenhang gehört auch die «Spruch-Motette». Zwölf aphoristische Betrachtungen Gotthelfs hat Studer hier versammelt und daraus für die Berner Singstudenten einen Zyklus geschaffen. Die Komposition wurde am 5. Januar 1970 abgeschlossen und zwei Jahre später als «Spruch-Kantate / nach Worten von Jeremias Gotthelf und einem Hausspruch» für gemischten Chor und Orchester weiter ausgearbeitet.

I Der Mensch kennt alle Dinge der Erde – aber den Menschen kennt er nicht. (Bauernspiegel)

II Wie gering ein Mensch sein mag, so hat er doch einen Namen. (Uli der Knecht)

III Je unbedeutender ein Mensch ist, für desto bedeutender hält er alles, was er tut. (Der Herr Esau)

IV Gut haben, das kann bald jeder Narr, wenn er dazu kommt. Aber sich zu rühren in der rechten Zeit, das ist eine Kunst für gescheite Leute. (Leiden und Freuden eines Schulmeisters)

V Was man nicht begreift, das schreit man als dumm aus. Je dümmer einer ist, desto übermütiger und einbildischer ist er. (Besuch auf dem Lande)

VI Es ist gar wunderlich mit der sogenannten Bildung: Sie ist gar oft nichts als ein simpler Kleister über eine rohe Natur. (Uli der Pächter)

VII Bedenke, wie dunkel das Leben wird, wenn der trübselige Mensch seine eigene Sonne sein will. (Anne Bäbi Jowäger)

VIII Alle Menschen empfangen von Gott zwei grosse Kapitale, die man zinsbar zu machen hat, nämlich: Kräfte und Zeit. (Uli der Knecht)

IX Lachen ist ein Heilmittel, dessen stillende Kraft man nicht sattsam ermisst. (Der Herr Esau)

X Das Alte kann man wohl zerstören. Aber ob dann wirklich das Neue werde, welches man anstrebt: Das ist eine andere Sache. (Die drei Brüder)

XI Die Ordnung Gottes lässt sich nicht ungestraft verkehren, und die Weisheit wird nicht angeboren, sondern erworben. (Die drei Brüder)

XII Wohl dem, der seinem Leben einen Hauptpfeiler setzt, den keine Gwalt zertrümmern, kein Tod in Staub verwandeln kann. (Der Bauernspiegel)

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Vesper https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/vesper-2/ Mon, 16 Mar 2015 20:56:45 +0000 http://www.kirchenmusikkongress.ch/?post_type=event&p=106 Choeur de Jade Fribourg
Caroline Charrière Leitung

 

Zoltán Kodály (1882–1967)
Ave Maria (1935)
für Frauenchor

Ernst Pfiffner (1922–2011)
Ausschnitt aus Magnificat (1981)
Der Herr segne (1989)
Die Gnade Jesu Christi (um 1985)
(Texte: Sr. Teresa Grollimund)

Caroline Charrière (*1960)
Agnus Dei (1993)
für Frauenchor

 

Er hat die Tradition mit den Erfahrungen aus der damals neuen Volksmusikforschung, aber auch mit jenen aus der zeitgenössischen Musik verknüpft – und dank seines pädagogischen Geschicks eine Synthese geschaffen, die weit über sein Heimatland hinaus wirkte: Zoltán Kodály ist, weil er nicht starren Ideologien folgte und das Ungarische mit dem Europäischen zusammendachte, ein Glücksfall in der Musik des 20. Jahrhunderts. Dem Chorgesang kam in seinem Werk zentrale Bedeutung zu.
Wie man kompositorisch mit ganz einfachen Mitteln zu einer klaren, aber eindringlichen Aussage gelangt, zeigt sein kurzes «Ave Maria» von 1935. Der Alt trägt den Text des Grusses in g-Moll vor; die Soprane fügen vorerst nur ein wiederholtes «Ave Maria» ein. Auf der Dominante D-Dur folgt die Passage «Sancta Maria, Mater Dei». Der Bittgesang «Ora pro nobis» kehrt, nun von allen Stimmen vorgetragen, nach g-Moll zurück, wendet sich aber mit dem «Amen» ins helle Dur.

Ernst Pfiffner, aus dem St. Gallischen stammend, ab 1948 aber in Basel lebend, wirkte von 1950 bis 1987 als Kantor, Chorleiter und Organist an der römisch-katholischen Michaelskirche in Basel. 1967–87 leitete er die Akademie für Schul- und Kirchenmusik in Luzern; 1960–70 war er Redaktor der Musikzeitschrift «Katholische Kirchenmusik». Pfiffner, der zunächst Philosophie und Theologie studierte, übernahm hierzulande eine wichtige Rolle in der katholischen Kirchenmusik. Er schrieb zahlreiche geistliche Werke; mehrere Melodien des Kirchengesangbuchs stammen von ihm. «Die Musik soll auf das Leben hinweisen. Darauf, dass es früher Leben gab, dass es heute Leben gibt, dass es künftiges Leben gibt. Musik hat also stets eine transzendente Bedeutung, sie soll die Sinnfrage stellen. Darum geht es.»
Eng war er mit der Zisterzienserinnen-Abtei Wurmsbach am oberen Zürichsee verbunden, und aus diesem Umkreis stammen auch die hier aufgeführten Stücke. Für den dortigen Frauenchor verfasste er eigens ein «Wurmsbacher-Heft». Und mehrere Werke entstanden auf Texte bzw. Übersetzungen der Ordensschwester Teresa Grollimund, so zum Beispiel die «Benediktskantate», der «Bernhard-Hymnus», das «Osterlob» oder auch das «Magnificat»: «eine Lobpreisung des Schöpfers und eine Botschaft von Menschen, die beseelt sind vom Glauben, dass die Menschen als lebendige Steine am Haus Gottes weiterbauen und mit neuen Herzen und frischen Zungen die frohe Botschaft des Herrn verkünden».

Caroline Charrière schrieb das «Agnus Dei» für ihr Frauenensemble «Chœur de Jade». Die Uraufführung fand 1993 in Fribourg statt. Die Komponistin schreibt dazu: «C’était l’époque de la guerre en Ex-Yougoslavie et j’ai été frappée par le sort que connaissaient les femmes et les enfants, devenus butin de guerre. J’ai voulu réagir à ma manière en composant un Agnus Dei, en mémoire de ces vies sacrifiées, et j’ai mêlé plusieurs extraits de textes latins, Ave verum corpus, Ave Maria, Dies irae, Oro supplex et acclinis, Requiem aeternam. C’est une prière, un appel à la paix des âmes.» («Damals herrschte Krieg in Ex-Jugoslawien, und ich war schockiert vom Schicksal, das die Frauen und Kinder erfuhren, die zu einer Kriegsbeute wurden. Darauf wollte ich auf meine Weise reagieren, indem ich ein «Agnus Dei» komponierte, im Gedenken an diese Opfer. Ich habe Ausschnitte aus mehreren lateinischen Texten hineinverwoben: Ave verum corpus, Ave Maria, Dies irae, Oro supplex et acclinis, Requiem aeternam. Es ist ein Gebet, eine Anrufung um Seelenfrieden.»)

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Nachtkonzert «Homo Viator» https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/nachtkonzert-3/ Mon, 16 Mar 2015 21:05:13 +0000 http://www.kirchenmusikkongress.ch/?post_type=event&p=114 «Homo Viator»
Gesänge der Pilger – eine musikalische Wallfahrt

 

Luzerner Choralschola «Linea et Harmonia»
David Eben Leitung
John Voirol Saxophon-Improvisationen

 

Einzug
Antiphon «In domum Domini laetantes ibimus»

Rom
Antiphon «Dixit angelus ad Petrum»
Alleluia «Tu es Petrus»

Jerusalem
Hymnus «Urbs Jerusalem»
Lamentatio «Ieremiae Prophetae»
Communio «Jerusalem surge»

Santiago de Compostela
Benedicamen «Exultet caeli curia»
Kyrie «Rex immensae»
Hymnus «Iocundetur et laetetur»
Conductus «Primus ex apostolis»

Montserrat
Antiphon «Nigra sum»
Aus dem Llibre Vermell von Montserrat:
Cantio «Cuncti simus concanentes»
Königin Blanche de Castille (1188–1252)
«Amour ou trop tart me sui pris»
Cantio «Stella splendens»

Schweizer Wallfahrtsorte

St. Gallen
Responsorium «Parentes Sancti Galli» (Gallus-Officium)


Sachseln

Hymnus «Clara dies Domini» (Bruder-Klaus-Officium)

Abschluss
Philippe le Chancelier (1165–1236)
Sequenz «Luto carens et latere»

 

Ein wichtiges Konzept für die mittelalterliche Gesellschaft war das Bild des wandernden Menschen, des «homo viator». Jeder Mensch ist fortwährend auf dem Weg; jeder ist in dieser Welt ein Pilger, symbolisch oder faktisch. Von daher waren Pilgerfahrten eine deutliche Metapher für den menschlichen Lebensweg, dessen Endziel das himmlische Jerusalem ist. So gehören Pilgerfahrten zum typischen Phänomen des Mittelalters. Zu den populärsten Zielen gehörten Jerusalem, Rom, Santiago de Compostela, Montserrat und viele weitere lokale Zentren.

Das heutige Konzert möchte eine «musikalische Wallfahrt» anbieten und mit Hilfe des entsprechenden Repertoires die wichtigsten Wallfahrtsorte besuchen. Das Programm schöpft unter anderem aus dem berühmten «Codex Calixtinus», dessen Gesänge die Pilger auf dem Jakobsweg begleitet haben. Ein besonderes Repertoire enthält auch der sogenannte «Llibre Vermell» von Montserrat. Die zwölf darin enthaltenen Gesänge wenden sich an die heilige Jungfrau, die in diesem katalanischen Kloster durch das hochverehrte Bild der Schwarzen Madonna dargestellt ist. Auf unserem Weg besuchen wir auch die schweizerischen Hochstätten der Heiligenverehrung, die bis in die heutige Zeit zahlreiche Pilger anziehen.

Da wir voraussetzen können, dass die Pilger nicht nur sangen, sondern auch von Instrumenten begleitet wurden, möchten wir diese Verbindung auch im heutigen Konzert schaffen. Es handelt sich jedoch um einen musikalischen Dialog besonderer Art: Auf unserer Pilgerfahrt begleitet uns John Voirol mit dem Saxophon. Er ist schon häufig mit der Luzerner Choralschola aufgetreten, war bei der von Alois Koch und Pater Roman Bannwart initiierten Konzertreihe «JazzVesper» als Komponist und Instrumentalist beteiligt und hat viele Jahre bei der Konzertreihe «MittWortsMusik» in der Luzerner Jesuitenkirche mitgewirkt.

«Wanderer, es sind deine Spuren,
der Weg, und nichts weiter.
Wanderer, es gibt keinen Weg;
man erschafft den Weg im Gehen.
Im Gehen erschafft man den Weg,
und wenn man den Blick zurückwendet,
sieht man den Pfad,
den man nie wieder zu gehen haben wird.
Wanderer,
es gibt keinen Weg – nur Kielspuren eines Schiffes im Meer.»
Antonio Machado

(Übersetzung von Barbara Haab, in: Weg und Wandlung. Zur Spiritualität heutiger Jakobspilger und -pilgerinnen, Freiburg 1998, S. 236)

Textblatt

 

Abendkasse eine halbe Stunde vor Konzertbeginn: CHF 30.–/15.–

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