BEGIN:VCALENDAR VERSION:2.0 PRODID:-//5. Internationaler Kongress für Kirchenmusik | Bern 2015 | 21.-25. Oktober 2015//NONSGML Events//EN CALSCALE:GREGORIAN X-WR-CALNAME:5. Internationaler Kongress für Kirchenmusik | Bern 2015 | 21.-25. Oktober 2015 - Events X-ORIGINAL-URL:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/ X-WR-CALDESC:5. Internationaler Kongress für Kirchenmusik | Bern 2015 | 21.-25. Oktober 2015 - Events BEGIN:VEVENT UID:20150311T1546Z-1426088799.7396-EO-56-1@192.168.12.51 STATUS:CONFIRMED DTSTAMP:20260725T102320Z CREATED:20150304T091749Z LAST-MODIFIED:20150811T120730Z DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20151021T123000 DTEND;TZID=Europe/Zurich:20151021T133000 SUMMARY: Orgelspaziergang\, Teil 1 DESCRIPTION: Maurizio Croci und Jürg Lietha Begrüssung und Moderation   Cho rorgel (Fratti 2008): Samuel Cosandey Orgel Aus: Le Livre d’Orgue de Bex Ka rim Younis (*1992) La luce et il suo bagliore über Lukas XI 33-36 (2014) Ni klaus Erismann (*1984) Komposition zu Lukas VII 24-28 (2015) Orgeldispositi on Chororgel   Hauptorgel (Mathis 1980): Lee Stalder Orgel Jennifer Bate [… ] X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:

Maurizio Croci und Jürg Lietha Begrüssung und Moderation

 

Chororgel (F ratti 2008):

Samuel Cosandey Orgel
Aus: Le Livr e d’Orgue de Bex
Karim Younis (*1992)
La luce et il suo bagliore über Lukas XI 33-36 (2014)
Niklaus Erismann (*1984)
Komposition zu Lukas VII 24-28 (2015)

Orgeldisposition Chororgel

 

Hauptorgel (Mathis 1980):

Lee Stalder Orgel
Jennifer Bate (*1944)
Homage à 1685 (1985)
I Moto perpe tuo\, III Largo\, IV Postlude on a theme of Handel

Christoph Lowis Orgel
Thomas Daniel Schlee (*1957)
«Sicut ros hermon» aus: Zwei Psalmen für Orgel op. 74 (2004/10)

Elie Jolliet Orgel
Jürg Lietha (*1952)
Organosalsa (2013)

Orgeldisposition Hauptorgel

 

«Le Livre d’Orgue de Bex» entstand bzw. entsteht auf Anregung von Samuel Cosandey\, der als Organist an der Parois se des Avançons von Bex und Gryon tätig ist. Die Stücke basieren auf Bibels tellen\, zu denen am Tag der Uraufführung gepredigt wurde\, und bilden gege nüber dem Wort so ein Echo im «Unsagbaren». Die Sammlung soll fortgesetzt w erden\; zurzeit umfasst sie drei kurze Stücke\, die für Gottesdienste währe nd des Kirchenjahrs 2014–15 bestellt wurden. Sie stammen von Studierenden d er HKB-Kompositionsklassen von Daniel Glaus und Xavier Dayer (was allerding s keine Bedingung für das«Livre» ist): vom Berner Gitarristen Niklaus Erism ann und vom Pianisten Karim.

Nicht auf Olivier Messiaen\, der ihre In terpretationen so hoch schätzte\, oder auf das französische Repertoire bezi eht sich Jennifer Bate mit ihrer Suite\, sondern auf das G eburtsjahr von Bach\, Scarlatti und Händel. «Homage to 1685» ist eine imagi native\, intrikate\, farbenprächtige und technische Tour de Force als Relev anz an diese Barockmeister. Sie greift darin Themenmaterial und Komposition sverfahren auf und schickt sie auf eine Reise durch die Moderne. Zu ihrem W erk schreibt sie: «Der erste Satz wurde durch Bachs Cellosuiten inspiriert. Obwohl hauptsächlich einstimmig komponiert\, sind die Harmonien trotzdem i mmer enthalten. Dabei erscheinen die Noten B\, A\, C und H\, die den Namen des berühmten Komponisten buchstabieren\, flüchtig zwölfmal. Der langsame S atz stellt eine unverwechselbare Melodie vor\, die zu einem Pizzicato-Bass wiederholt und variiert wird. An einer Stelle muss die rechte Hand sie auf zwei Manualen gleichzeitig spielen. Das Finale\, mit vollem Werk\, führt Hä ndels Air aus der Cembalosuite Nr. 5 («The Harmonious Blacksmith – Der harm onische Grobschmied») in langen Pedalnoten ein. Rasche Akkorde bespielen di e gesamte Tastatur\, wobei die Hände sich stetig überkreuzen\, bevor sie eb enfalls an der Melodie teilhaben.»

Der Komponist\, Organist und Konze rtmanager Thomas Alfred Schlee\, auch er übrigens als Komp ositionsschüler mit Messiaen verbunden\, schreibt zu seinem Psalm: «‹Sicut ros Hermon› – wie der Tau des Hermon\, der auf den Berg Zion niederfällt\, steigt der Segen des Herrn auf jene Menschen herab\, die in Eintracht leben . So schildert es Psalm 133. Mein im Jahre 2008 für das Bachfest Salzburg k omponiertes Orgelwerk meditiert über jenes Fliessen der Gnade: zunächst in langsam absteigenden Harmoniefolgen\, überlagert von rascher bewegten Figur ationen. Aus diesen entwickelt sich über einem siebentönigen\, mehrfach tra nsponierten Ostinato ein emphatischer Gesang. Eine choralartige\, innige Co da neigt sich ein letztes Mal zum Zentralton fis hernieder. ‹Sicut ros Herm on› ist dem Schriftsteller Christian Martin Fuchs in Freundschaft zugeeigne t.»

Jürg Liethas «Organosalsa» ist\, wie der Komponi st schreibt\, «ein gepfeffertes Orgelstück mit südamerikanischem Kolorit!» Salsa heisst ja «Sauce»\, und diese Sauce ist hier «ein Mix aus südamerikan ischen Tanzrhythmen wie Rumba\, Tango\, Samba\, Bossa Nova». Entsprechend b ewegt sind die Metren. Das eingängige Hauptthema pendelt zwischen 6/8- und 7/8-Takt\, im Mittelteil herrschen gerade Takte vor. Lietha\, Organist an d er Berner Dreifaltigkeitskirche\, nämlich ist musikalisch «bilingue»\, zuha use ebenso in der Klassik wie im Jazz. Vorbilder sind ihm dafür Chick Corea \, Friedrich Gulda und Keith Jarrett. So gilt denn auch für dieses Stück\, was er über sein «Trio» von 2009 sagte: «Viele wissen nicht\, dass eine Kir chenorgel fetzen kann.»

CATEGORIES:Konzert LOCATION:Dreifaltigkeitskirche GEO:46.945398;7.439289 ORGANIZER;CN="km15":MAILTO:info@macrec.ch URL;VALUE=URI:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/orgelspaziergang -teil-1/ END:VEVENT BEGIN:VEVENT UID:20150331T0952Z-1427795559.6476-EO-95-1@192.168.12.51 STATUS:CONFIRMED DTSTAMP:20260725T102320Z CREATED:20150316T204150Z LAST-MODIFIED:20150803T130748Z DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20151022T080000 DTEND;TZID=Europe/Zurich:20151022T083000 SUMMARY: Laudes DESCRIPTION: 12 aphoristische Betrachtungen über das Wesen des Menschen   V okalquartett Moritz Achermann Jürg Stähli Kurt Meier Beat Senn   Hans Stude r (1911–1984) Spruch-Motette nach Worten von Jeremias Gotthelf (1970)   Albert Bitzius alias Jeremias Gotthelf\, Pfarrer von Lützelflüh im Emmenta l\, wusste\, wie er von der Kanzel her seine Botschaften kurz und bündig an bringen musste. Solche […] X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:

12 aphoristische Betrachtungen übe r das Wesen des Menschen

 

Vokalquartett
Moritz Achermann
Jürg Stähli
Ku rt Meier
Beat Senn

 

Han s Studer (1911–1984)
Spruch-Motette nach Worten von Jeremias Gotthelf (1970)

 

Albert Bitzius alias Jeremias Gotthelf\, Pfarrer von Lützelflüh im Emmental\, wusste\, wie er von der Kanzel her se ine Botschaften kurz und bündig anbringen musste. Solche Sprüche oder Sente nzen\, die von aphoristischer Knappheit sind\, finden sich auch überall in seinen Büchern. Und sie sind manchmal von bestürzender Eindringlichkeit. Da s mag auch einen Komponisten reizen. So gehört die «Spruch-Motette nach Wor ten von Jeremias Gotthelf» zu den gewichtigen späten Werken von Hans Studer .
Studer\, Organist und Kirchenchorleiter an seinem Geburtsort Muri B E und Kompositionsschüler von Willy Burkhard und Albert Moeschinger\, früh übrigens von Hermann Scherchen in Winterthur aufgeführt\, stand dem neobaro cken Stil eines Paul Hindemith und Willy Burkhard nahe. Und er stand in der Tradition protestantischer Kirchenmusik. Zahlreich sind seine Werke besond ers für Orgel und für Chor a cappella. Auffallend ist dabei die Vielfalt de r Textvorlagen\, die von der griechischen Antike über altchinesische Poesie bis zur Romantik und zu zeitgenössischer Naturlyrik reicht. Besonders in d en letzten Lebensjahrzehnten erweiterte Studer damit sein Ausdrucksspektrum nochmals beträchtlich. Diese Erweiterung\, so der Musikwissenschaftler Max Favre\, geht einher «mit der Erweiterung der kompositorischen Mittel (grös sere Vielfalt und charakteristischer Einsatz des Instrumentariums\, erstmal ige partielle\, nicht strenge Anwendung von Zwölftonkomplexen und damit Anz eichen einer Abwendung von modaler Diatonik)».
In diesen Zusammenhang gehört auch die «Spruch-Motette». Zwölf aphoristische Betrachtungen Gotthel fs hat Studer hier versammelt und daraus für die Berner Singstudenten einen Zyklus geschaffen. Die Komposition wurde am 5. Januar 1970 abgeschlossen u nd zwei Jahre später als «Spruch-Kantate / nach Worten von Jeremias Gotthel f und einem Hausspruch» für gemischten Chor und Orchester weiter ausgearbei tet.

I Der Mensch kennt alle Dinge der Erde – aber den Menschen kenn t er nicht. (Bauernspiegel)

II Wie gering ein Mensch sein mag\, so ha t er doch einen Namen. (Uli der Knecht)

III Je unbedeutender ein Mens ch ist\, für desto bedeutender hält er alles\, was er tut. (Der Herr Esau)< /p>

IV Gut haben\, das kann bald jeder Narr\, wenn er dazu kommt. Aber si ch zu rühren in der rechten Zeit\, das ist eine Kunst für gescheite Leute. (Leiden und Freuden eines Schulmeisters)

V Was man nicht begreift\, d as schreit man als dumm aus. Je dümmer einer ist\, desto übermütiger und ei nbildischer ist er. (Besuch auf dem Lande)

VI Es ist gar wunderlich m it der sogenannten Bildung: Sie ist gar oft nichts als ein simpler Kleister über eine rohe Natur. (Uli der Pächter)

VII Bedenke\, wie dunkel das Leben wird\, wenn der trübselige Mensch seine eigene Sonne sein will. (Ann e Bäbi Jowäger)

VIII Alle Menschen empfangen von Gott zwei grosse Kap itale\, die man zinsbar zu machen hat\, nämlich: Kräfte und Zeit. (Uli der Knecht)

IX Lachen ist ein Heilmittel\, dessen stillende Kraft man nic ht sattsam ermisst. (Der Herr Esau)

X Das Alte kann man wohl zerstöre n. Aber ob dann wirklich das Neue werde\, welches man anstrebt: Das ist ein e andere Sache. (Die drei Brüder)

XI Die Ordnung Gottes lässt sich ni cht ungestraft verkehren\, und die Weisheit wird nicht angeboren\, sondern erworben. (Die drei Brüder)

XII Wohl dem\, der seinem Leben einen Hau ptpfeiler setzt\, den keine Gwalt zertrümmern\, kein Tod in Staub verwandel n kann. (Der Bauernspiegel)

CATEGORIES:Gottesdienst LOCATION:Dreifaltigkeitskirche GEO:46.945398;7.439289 ORGANIZER;CN="km15":MAILTO:info@macrec.ch URL;VALUE=URI:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/laudes-2/ END:VEVENT BEGIN:VEVENT UID:20150331T0952Z-1427795559.6549-EO-106-1@192.168.12.51 STATUS:CONFIRMED DTSTAMP:20260725T102320Z CREATED:20150316T205645Z LAST-MODIFIED:20150718T141303Z DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20151023T173000 DTEND;TZID=Europe/Zurich:20151023T173000 SUMMARY: Vesper DESCRIPTION: Choeur de Jade Fribourg Caroline Charrière Leitung   Zoltán Ko dály (1882–1967) Ave Maria (1935) für Frauenchor Ernst Pfiffner (1922–2011) Ausschnitt aus Magnificat (1981) Der Herr segne (1989) Die Gnade Jesu Chri sti (um 1985) (Texte: Sr. Teresa Grollimund) Caroline Charrière (*1960) Agn us Dei (1993) für Frauenchor   Er hat die Tradition mit den Erfahrungen aus der […] X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:

Choeur de Jade FribourgCaroline Charrière Leitung

 

Zoltá n Kodály (1882–1967)
Ave Maria (1935)
für Frauenchor

Ernst Pfiffner (1922–2011)
Ausschnitt aus Magnific at (1981)
Der Herr segne (1989)
Die Gnade Jesu Christi (um 1985)< br />(Texte: Sr. Teresa Grollimund)

Caroline Charrière (*1960)
Agnus Dei (1993)
für Frauenchor

 

Er hat d ie Tradition mit den Erfahrungen aus der damals neuen Volksmusikforschung\, aber auch mit jenen aus der zeitgenössischen Musik verknüpft – und dank se ines pädagogischen Geschicks eine Synthese geschaffen\, die weit über sein Heimatland hinaus wirkte: Zoltán Kodály ist\, weil er nich t starren Ideologien folgte und das Ungarische mit dem Europäischen zusamme ndachte\, ein Glücksfall in der Musik des 20. Jahrhunderts. Dem Chorgesang kam in seinem Werk zentrale Bedeutung zu.
Wie man kompositorisch mit g anz einfachen Mitteln zu einer klaren\, aber eindringlichen Aussage gelangt \, zeigt sein kurzes «Ave Maria» von 1935. Der Alt trägt den Text des Gruss es in g-Moll vor\; die Soprane fügen vorerst nur ein wiederholtes «Ave Mari a» ein. Auf der Dominante D-Dur folgt die Passage «Sancta Maria\, Mater Dei ». Der Bittgesang «Ora pro nobis» kehrt\, nun von allen Stimmen vorgetragen \, nach g-Moll zurück\, wendet sich aber mit dem «Amen» ins helle Dur.

Ernst Pfiffner\, aus dem St. Gallischen stammend\, ab 1 948 aber in Basel lebend\, wirkte von 1950 bis 1987 als Kantor\, Chorleiter und Organist an der römisch-katholischen Michaelskirche in Basel. 1967–87 leitete er die Akademie für Schul- und Kirchenmusik in Luzern\; 1960–70 war er Redaktor der Musikzeitschrift «Katholische Kirchenmusik». Pfiffner\, de r zunächst Philosophie und Theologie studierte\, übernahm hierzulande eine wichtige Rolle in der katholischen Kirchenmusik. Er schrieb zahlreiche geis tliche Werke\; mehrere Melodien des Kirchengesangbuchs stammen von ihm. «Di e Musik soll auf das Leben hinweisen. Darauf\, dass es früher Leben gab\, d ass es heute Leben gibt\, dass es künftiges Leben gibt. Musik hat also stet s eine transzendente Bedeutung\, sie soll die Sinnfrage stellen. Darum geht es.»
Eng war er mit der Zisterzienserinnen-Abtei Wurmsbach am oberen Zürichsee verbunden\, und aus diesem Umkreis stammen auch die hier aufgefüh rten Stücke. Für den dortigen Frauenchor verfasste er eigens ein «Wurmsbach er-Heft». Und mehrere Werke entstanden auf Texte bzw. Übersetzungen der Ord ensschwester Teresa Grollimund\, so zum Beispiel die «Benediktskantate»\, d er «Bernhard-Hymnus»\, das «Osterlob» oder auch das «Magnificat»: «eine Lob preisung des Schöpfers und eine Botschaft von Menschen\, die beseelt sind v om Glauben\, dass die Menschen als lebendige Steine am Haus Gottes weiterba uen und mit neuen Herzen und frischen Zungen die frohe Botschaft des Herrn verkünden».

Caroline Charrière schrieb das «Agnus De i» für ihr Frauenensemble «Chœur de Jade». Die Uraufführung fand 1993 in Fr ibourg statt. Die Komponistin schreibt dazu: «C'était l'époque de la guerre en Ex-Yougoslavie et j'ai été frappée par le sort que connaissaient les fe mmes et les enfants\, devenus butin de guerre. J'ai voulu réagir à ma maniè re en composant un Agnus Dei\, en mémoire de ces vies sacrifiées\, et j'ai mêlé plusieurs extraits de textes latins\, Ave verum corpus\, Ave Maria\, D ies irae\, Oro supplex et acclinis\, Requiem aeternam. C'est une prière\, u n appel à la paix des âmes.» («Damals herrschte Krieg in Ex-Jugoslawien\, u nd ich war schockiert vom Schicksal\, das die Frauen und Kinder erfuhren\, die zu einer Kriegsbeute wurden. Darauf wollte ich auf meine Weise reagiere n\, indem ich ein «Agnus Dei» komponierte\, im Gedenken an diese Opfer. Ich habe Ausschnitte aus mehreren lateinischen Texten hineinverwoben: Ave veru m corpus\, Ave Maria\, Dies irae\, Oro supplex et acclinis\, Requiem aetern am. Es ist ein Gebet\, eine Anrufung um Seelenfrieden.»)

CATEGORIES:Gottesdienst LOCATION:Dreifaltigkeitskirche GEO:46.945398;7.439289 ORGANIZER;CN="km15":MAILTO:info@macrec.ch URL;VALUE=URI:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/vesper-2/ END:VEVENT BEGIN:VEVENT UID:20150331T0952Z-1427795559.6601-EO-114-1@192.168.12.51 STATUS:CONFIRMED DTSTAMP:20260725T102320Z CREATED:20150316T210513Z LAST-MODIFIED:20150827T072124Z DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20151024T230000 DTEND;TZID=Europe/Zurich:20151024T230000 SUMMARY: Nachtkonzert «Homo Viator» DESCRIPTION: «Homo Viator» Gesänge der Pilger – eine musikalische Wallfahrt   Luzerner Choralschola «Linea et Harmonia» David Eben Leitung John Voirol Saxophon-Improvisationen   Einzug Antiphon «In domum Domini laetantes ibim us» Rom Antiphon «Dixit angelus ad Petrum» Alleluia «Tu es Petrus» Jerusale m Hymnus «Urbs Jerusalem» Lamentatio «Ieremiae Prophetae» Communio «Jerusal em surge» Santiago de Compostela Benedicamen «Exultet caeli […] X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:

«Homo Viator»
Gesän ge der Pilger – eine musikalische Wallfahrt

 

Luzerner Choralschola «Linea et Harmonia»
David Eben Leitung
John Voirol Saxophon-Improvisationen

 < /p>

Einzug
Antiphon «In domum Domini laetantes ibi mus»

Rom
Antiphon «Dixit angelus ad Petrum»
Alleluia «Tu es Petrus»

Jerusalem
Hymnus «U rbs Jerusalem»
Lamentatio «Ieremiae Prophetae»
Communio «Jerusale m surge»

Santiago de Compostela
Benedicamen «E xultet caeli curia»
Kyrie «Rex immensae»
Hymnus «Iocundetur et la etetur»
Conductus «Primus ex apostolis»

Montserrat
Antiphon «Nigra sum»
Aus dem Llibre Vermell von Montserrat:
Cantio «Cuncti simus concanentes»
Königin Blanche de Cas tille (1188–1252)
«Amour ou trop tart me sui pris»
Canti o «Stella splendens»

Schweizer Wallfahrtsorte

St. Gallen
Responsorium «Parentes Sancti Galli» (Gal lus-Officium)


Sachseln

Hymnus «Clara dies Domini» (Bruder-Klaus-Officium)

Abschluss
Philippe le Chancelier (1165–1236)
Sequenz «Luto carens et l atere»

 

Ein wichtiges Konzept für die mittelalterliche Gesells chaft war das Bild des wandernden Menschen\, des «homo viator». Jeder Mensc h ist fortwährend auf dem Weg\; jeder ist in dieser Welt ein Pilger\, symbo lisch oder faktisch. Von daher waren Pilgerfahrten eine deutliche Metapher für den menschlichen Lebensweg\, dessen Endziel das himmlische Jerusalem is t. So gehören Pilgerfahrten zum typischen Phänomen des Mittelalters. Zu den populärsten Zielen gehörten Jerusalem\, Rom\, Santiago de Compostela\, Mon tserrat und viele weitere lokale Zentren.

Das heutige Konzert möchte eine «musikalische Wallfahrt» anbieten und mit Hilfe des entsprechenden Rep ertoires die wichtigsten Wallfahrtsorte besuchen. Das Programm schöpft unte r anderem aus dem berühmten «Codex Calixtinus»\, dessen Gesänge die Pilger auf dem Jakobsweg begleitet haben. Ein besonderes Repertoire enthält auch d er sogenannte «Llibre Vermell» von Montserrat. Die zwölf darin enthaltenen Gesänge wenden sich an die heilige Jungfrau\, die in diesem katalanischen K loster durch das hochverehrte Bild der Schwarzen Madonna dargestellt ist. A uf unserem Weg besuchen wir auch die schweizerischen Hochstätten der Heilig enverehrung\, die bis in die heutige Zeit zahlreiche Pilger anziehen.

< p>Da wir voraussetzen können\, dass die Pilger nicht nur sangen\, sondern a uch von Instrumenten begleitet wurden\, möchten wir diese Verbindung auch i m heutigen Konzert schaffen. Es handelt sich jedoch um einen musikalischen Dialog besonderer Art: Auf unserer Pilgerfahrt begleitet uns John Voirol mi t dem Saxophon. Er ist schon häufig mit der Luzerner Choralschola aufgetret en\, war bei der von Alois Koch und Pater Roman Bannwart initiierten Konzer treihe «JazzVesper» als Komponist und Instrumentalist beteiligt und hat vie le Jahre bei der Konzertreihe «MittWortsMusik» in der Luzerner Jesuitenkir che mitgewirkt.

«Wanderer\, es sind deine Spuren\,
der Weg\, und nichts weiter.
Wanderer\, es gibt keinen Weg\;
man erschafft den Weg im Gehen.
Im Gehen erschafft man den Weg\,
und wenn man den Blick zurückwendet\,
sieht man den Pfad\,
den man nie wieder zu gehen haben wird.
Wanderer\,
es gibt keinen Weg – nur Kielspuren eines Schiffes im Meer.»
Antonio Machado

(Übersetzung von Barbar a Haab\, in: Weg und Wandlung. Zur Spiritualität heutiger Jakobspilger und -pilgerinnen\, Freiburg 1998\, S. 236)

Textbla tt

 

Abendkasse eine halbe Stunde vor Konzertbeginn: CHF 30 .–/15.–

CATEGORIES:Konzert LOCATION:Dreifaltigkeitskirche GEO:46.945398;7.439289 ORGANIZER;CN="km15":MAILTO:info@macrec.ch URL;VALUE=URI:https://www.kirchenmusikkongress.ch/programm/nachtkonzert-3/ END:VEVENT BEGIN:VTIMEZONE TZID:Europe/Zurich BEGIN:DAYLIGHT TZOFFSETFROM:+0200 TZOFFSETTO:+0200 DTSTART:20150421T223000 TZNAME:CEST END:DAYLIGHT END:VTIMEZONE END:VCALENDAR